Download der ReApp Workbench

Die ReApp Workbench erlaubt das einfache Erstellen von ROS-basierten Automatisierungslösungen in einem nutzerfreundlichen, grafischen Werkzeug.

Die optionale ReApp Laufzeitumgebung ermöglicht das Ausrollen und Testen der erstellten Anwendungen in eine standardisierte Umgebung auf dem lokalen Rechner. Ebenfalls möglich ist das Ausrollen und Testen in existierende ReApp Laufzeitumgebungen im Netzwerk.

Systemvoraussetzungen:

Die ReApp Workbench läuft unter aktuellen Versionen von Windows, MacOS und verschiedenen Linux-Distributionen.

Die Workbench benötigt die Java Laufzeitumgebung Java 8.x

Installation der Workbench:

Achtung: Keine Garantie!

Die hier angebotene Software ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes. Sie demonstriert neue, experimentelle Ideen und Konzepte zur Entwicklung ROS-basierter Automatisierungslösungen. Die Software hat experimentellen Charakter und ist kein marktgängiges Produkt! Insbesondere gilt:

  • Benutzung der Software erfolgt auf alleiniges Risiko des Nutzers. Das ReApp Konsortium und die Autoren der Software haften nicht für Folgen von Fehlfunktionen.
  • Jeder Nutzer verpflichtet sich, geeignete Maßnahmen (z.B. Backups) zu ergreifen, um Datenverlust oder sonstige Schäden durch Fehlfunktion dieser Software zu verhindern.
  • Die mit der Software erstellten Anwendungen dürfen nicht in sicherheitsrelevanten Bereichen eingesetzt werden. (Z.B. nicht in Bereichen, in denen Fehlfunktionen zu Sach- oder Personenschäden führen könnten)

Download der ReApp Workbench für Ihre Plattform:

  • ReApp Workbench für Windows: 64bit (empfohlen) oder 32bit
  • ReApp Workbench für MacOS
  • ReApp Workbench für Linux: 64bit (empfohlen) oder 32bit

Das Download-Archiv kann an beliebiger Stelle entpackt werden. Die Workbench ist ohne weitere Installation von dort aus lauffähig.


Installation der lokalen Laufzeitumgebung (optional):

Für die optionale lokale Laufzeitumgebung wird zusätzlich die Containerlösung "Docker" ab Version 1.12.1 aufwärts benötigt:

Installation unter Windows und MacOS

Für die gesamte Docker-Installation einschließlich ReApp Umgebung werden etwa 8GB freier Plattenplatz benötigt, temporär während der Installation bis 12GB.

  • Herunterladen der passenden Docker-Toolbox und Ausführen der Installationsdatei
    • Hierfür werden Administrator-Rechte benötigt.
    • Dies installiert auch Git für Windows als eine Abhängigkeit.
    • Achtung: Den vorgeschlagenen Installationspfad nicht ändern! Sonst funktioniert das "Quickstart Terminal" nicht mehr.
  • Installation der ReApp Umgebung in Docker:
    • Das "Docker Qickstart Terminal" starten und dort in den Ordner "docker" des ausgepackten ReApp Downloadarchives navigieren. Tipp: Das Quickstart Terminal unterstütz "Drag&Drop": Der "docker" Ordner kann in das Fenster gezogen werden, um den Ordnerpfad dort einzufügen.
    • In dem Ordner den Terminal-Befehl "docker pull reapp/forte" ausführen. Dieser lädt mehrere GB Abhängigkeiten herunter und installiert diese in einem neuen Docker-Container.

Installation unter Linux

Das Vorgehen unterscheidet sich je nach Distribution und Version. Im Folgenden wird das Vorgehen für Ubuntu 16.04 und neuer sowie für Ubuntu vor 14.04 bis 15.10 beschrieben.

Für die gesamte Docker-Installation einschließlich ReApp Umgebung werden etwa 8GB freier Plattenplatz benötigt, temporär während der Installation bis 12GB.

Installation unter Ubuntu 14.04 bis 15.10, sonstige DEB-basierte Linux-Distributionen

Die bei der Distribution mitgelieferte Docker-Version wird nicht unterstützt.

  • Herunterladen einer aktuellen Docker Version (ab 1.12.1).
    • Für Ubuntu Linux 14.04 findet sich ein Installationsskript "install_docker_ubuntu_trusty.sh" im Ordner "docker" des ReApp Downloadarchiv. Dieses installiert die richtige Version automatisch. Siehe Release-Wiki für weitere Hinweise zum Skript.
    • Andere Versionen oder Distributionen: Für andere Distributionen und Versionen muss das Skript "install_docker_ubuntu_trusty.sh" im Ordner "docker" des ReApp Downloadarchiv ggf. leicht angepasst werden. Alternativ können die Schritte im Skript manuell in einer für das jeweilige System passenden Form ausgeführt werden.

Installation unter Ubuntu 16.04 und neuer

Die in der Distribution enthaltene Docker Version ist ausreichend neu.

  • Installation der zur Distribution gehörenden Docker Software.
    • Für Ubuntu 16.04 aufwärts kann die in der Distribution enthaltene "Docker" Version verwendet werden. Achtung: Ubuntu nennt die "Docker" Software "docker.io". Das Paket "docker" ist etwas ganz anderes! Installation mit
      "sudo apt-get install docker.io docker-compose".
    • Der Nutzer, der später Docker ausführen soll, muss Mitglied der Gruppe "docker" sein. Den Nutzer zur Gruppe hinzufügen: "sudo usermod -aG docker ${username}", wobei "${username}" für den Login-Namen steht.

Installation der ReApp Umgebung in Docker (Linux):

  • In einer Shell in den Ordner "docker" des ausgepackten ReApp Downloadarchives navigieren.
  • In dem Ordner den Terminal-Befehl "docker pull reapp/forte" ausführen. Dieser lädt mehrere GB Abhängigkeiten herunter und installiert diese in einem neuen Docker-Container.

Die Installation ist fertig.

Starten der Laufzeitumgebung

Die Laufzeitumgebung wird durch ausführen von "docker-compose up" gestartet.

Beim ersten Start werden weitere Abhängigkeiten (ca. 1 GB) heruntergeladen, dies kann einige Zeit dauern.

  • Windows und Mac:
    • Das "Docker Qickstart Terminal" starten und dort in den Ordner "docker" des ausgepackten ReApp Downloadarchives navigieren. Dort "docker-compose up" ausführen.
    • Die Laufzeitumgebung ist nun unter einer lokalen IP, in der Regel 192.168.99.100, erreichbar. Die IP kann über den Befehl "docker-machine ls" im Quickstart Terminal angezeigt werden.
  • Für Linux:
    • In einer Shell in den Ordner "docker" des ausgepackten ReApp Downloadarchives navigieren. Dort "docker-compose up" ausführen.
    • Die Laufzeitumgebung ist nun unter der lokalen IP "127.0.0.1" erreichbar.

ReApp wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert unter dem Kennzeichen: 01MA13001A.
Projektdauer: 01.01.2014 - 31.12.2016.